Stadtführer

Allgemeines

Köln ist die viertgrößte Stadt Deutschlands und die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Sie ist nicht nur Mittelpunkt unserer Herzen sondern auch inoffizielle Hauptstadt des Rheinlandes. Hier leben knapp über eine Million Menschen, mit Umland sogar 2,6 Million

Geschichte

Unter den deutschen Großstädten ist Köln die älteste. Ihr Name geht zurück auf die Römer, die ihre „Colonia“ 50 n. Chr. zur Stadt erhoben.

Der kaiserliche Statthalter Roms residierte in Köln, und die Stadt entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Handels- und Produktionszentren des Imperiums nördlich der Alpen. Schon in der Spätantike brachten die Römer das Christentum nach Köln und so wurde die Stadt Bischofssitz.  Auch Juden lebten schon sehr früh hier, der erste Beleg datiert aus dem Jahr 321. Nach den Wirren der Übergangszeit, in der die Stadt unter fränkische Herrschaft geriet, gründete Karl der Große 785 das Erzbistum Köln. Der Kölner Erzbischof, einer der mächtigsten Feudalherren im Heiligen Römischen Reich, wurde Kanzler für Italien (11. Jhd.) und Kurfürst (14. Jhd.).  –(von Stadt Köln) Im Mittelalter zählte unsere Stadt 40.000 Einwohner, eine Universität und Freihandel. Daher zählte sie zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Städten Europas.

Im Zweiten Weltkrieg wurde 72% der Gesamtfläche von Köln bombardiert. Es gelang aber eine Vielzahl der historischen Bauwerke zu restaurieren, so dass man sie heute noch bewundern kann.

Sightseeing

Der am meist bewunderte Gegenstand in Köln ist der Kölner selbst. Er vermittelt seinem Gegenüber Witz, Sympathie und Aufgeschlossenheit und ist sehr geduldig, was man bei der Stadt Köln auch braucht. Kölner Söhne und Töchter sind u.A. Lukas Podolski, Konrad Adenauer, Rainer Maria Kardinal Woelki, Stefan Raab und Carolin Kebekus.

Gleich gefolgt ist der Kölner Dom. Er ist der größte gotische Dom Deutschlands und seine Türme messen 157m in der Höhe. Auf den linken Turm führen 509 Treppen (Ticket: 4/2€) und bieten einen atemberaubenden Ausblick. Die Domschatzkammer ist reichlich gefüllt und ebenfalls einen Besuch wert (Ticket: 6/3€, Kombiticket möglich). Für Virtual-Reality-Brillen-Besitzer bietet der WDR diverse 360°-Führungen an.

Die Rheintreppen auf der Schäl Sick – die falsche Seite (rechtsrheinisch) bieten bei gutem Wetter ein atemberaubendes Panorama. Man erhält einen Blick auf den Dom, die Hohenzollernbrücke, die Rheinpromenade und die Kranhäuser. Wem der Blick zu flach ist, kann auf den Kölntriangel nebenan gehen. Ein Fahrstuhl fährt einen auf die 360°-Aussichtsplattform in 100m Höhe (Preis: 3€)

Bei gutem Wetter ist auch die Seilbahn von Köln-Deutz zum Kölner Zoo ein Tipp (Hinfahrt: 4,80 €, Hin- & Rückfahrt 7€). Dies kann man gut mit einer Tour vom Deutzer Bahnhof über den Tanzbrunnen, die Rheinterassen und dem Rheinpark verbinden, von wo die Seilbahn startet. Anschließend kann man entweder zum Zoo (Ticket: 19,50/ 14,50€) oder durch die Flora und den Botanischen Garten schlendern.

Der Dom

Vermutlich wissen alle wie wunderschön der Kölner Dom ist, deswegen unterstützt uns der Zentral-Dombau-Verein zu Köln von 1842 mit ein paar Funfacts rund um unser “Dömchen“.

Wie schwer ist der Kölner Dom?

Das Multiplizieren des Kubikinhaltes (qm) mit dem effektiven Steingewicht der verbauten Steine ergibt das Gewicht des Kölner Doms (überirdisch):

160.000 t.

Dies entspricht etwa dem Gewicht von 2.500 startbereiten Jumbo-Jets – aber nur 5 Prozent der Masse der Cheops-Pyramide.

Fensterflächen

Etwa 10.000 qm.
Ausgehend von einer Durchschnittsfensterfläche von 25qm bei einem Einfamilienhaus, könnten rund 400 Einfamilienhäuser mit Fensterglas bestückt werden.

Anzahl der Türmchen (Fialen)

Ca. 11.000 Stück.

Die Fialen finden sich sowohl an den drei Fassaden, wie an den Strebepfeilern, den Tabernakeln, der Dachgalerie, den Giebeln. Es gibt sie in allen Größen, von 10 cm – 18 m Länge.

Nach wievielen Jahren war der Kölner Dom fertiggestellt?

Nach 632 Jahren.
Grundsteinlegung und Baubeginn: 1248
Nach 300 Jahren Bauzeit: Baustopp
Weiterbau: 1842 mit Gründung des ZDV (erste Bürgerinitiative – Bürger für den Kölner Dom)
Vollendung: 1880

Unterm Dach des Kölner Doms

Die Speicher unter dem Dach des Doms, über dem Chor sowie dem Lang- und Querhaus, wirken wie Bahnhofshallen und sind 2.300 qm groß. Darin hätten mühelos 1.000 Güterwagen der DB Platz.

Wem gehört der Kölner Dom?

Der Dom gehört sich selbst.
Diese als „juristische Person“ verstandene Entität kann den Dom nicht verkaufen.
Denn er steht (als “res extra commercium“) ausserhalb des bürgerlichen Rechtsverkehrs und ist deshalb unveräusserlich.
Repräsentant des Doms ist seit mehr als 1.000 Jahren das Kölner Domkapitel, das ihn verwaltet und das „Hausrecht“ wahrnimmt.

Der Dom – höchstes Gebäude

Zur Zeit der Domvollendung von 1880-1884, war der Kölner Dom mit 157,38 m Höhe das höchste Bauwerk der Erde.

Der Dom im Flutlicht

Zum Dombaufest am 15. Oktober 1880 war der Dom eines der ersten Gebäude, die mit Flutlicht angestrahlt wurde. Mit den damals gerade erst erfundenen Otto-Motoren betrieb man Aggregate, die wiederum für den Strom der starken Bogenlampen sorgten.

Die Baukosten des Doms würden sich übrigens heutzutage auf 10 Millarden Euro belaufen

Kultur

Was das Oktoberfest für München ist, ist in Köln der Karneval. Dieser beginnt am 11.11. und endet mit dem Aschermittwoch. In der Zeit finden diverse Veranstaltungen in Köln und Umgebung statt. Der Höhepunkt ist das Wochenende, das von Weiberfastnacht bis zum Rosenmontag geht. In dieser Zeit ziehen zahlreiche Karnevalszüge durch die Stadt, auf mehreren öffentlichen Bühnen finden Veranstaltungen statt und auf den Straßen wird fleißig gebützt (Küsschen auf die Wange). Es kommen in der Karnevalssession (vom 11.11 bis Aschermittwoch) ca. 1,5 Millionen Besucher aus anderen Städten und Ländern und es wird ein zusätzlicher Umsatz von 460 Millionen Euro gemacht.

Ganz beliebt unter Studenten und jungen Erwachsenen ist das Kioskbier im Veedel (Stadtteil). In Köln gibt es eine eigene Kioskkultur. Es gibt flächenmäßig in keiner anderen Stadt in Deutschland so viele Kioske wie in Köln. Diese Kultur hat weitestgehend den Biergarten ersetzt. Sei es nach einem Rotaract-Meeting, vor dem Feiern oder einfach nur an einem gemütlichen Abend, holt man sich am Kiosk um die Ecke ein Bier und eine gemischte Tüte und setzt sich auf die nächstgelegene Mauer.

Unsere Empfehlungen

Amelie:

Zur Stärkung für zwischendurch empfiehlt Amelie den Italiener da mé in der neue Langgasse 4. Fußläufig von dem Zalando outlet und direkt neben Kauf dich glücklich, mitten im Stadtzentrum. Herrliche Pasta und weitere italienische Gerichte wie im Italienurlaub. Einfach nur bellissimo.

Sonya: 

Sonya hält gleich zwei Tipps für euch auf Lager. Zwei beeindruckende Bauwerke laden zu Führungen ein. Auf der einen Seite ,unser Wahrzeichen, der Kölner Dom. Für die Fußballbegeisterten ist aber auch eine Besichtigung des Rheinenergiestadions ein tolles Erlebnis.

Bernard:

In direkter Nähe des Hiroshima-Nagasaki-Parks empfiehlt Bernard euch nach dem Sonnenuntergang den ein oder anderen wohlschmeckenden Cocktail zu erlauben. Das Ona Mor in der Roonstraße 94 ist dafür sein Geheimtipp.

Lea:

Einen gemütlichen Spaziergang durch das Belgische Viertel mit seinen vielen Bars, einzigartigen Geschäften und Restaurants legt euch Lea ans Herz. Morgens, Mittags und Abends ist der Salon Schmitz in der Aachener Straße 28 ein gut gewählter Ort für eine kurze Verschnaufpause.

Julia: 

Wer es etwas deftiger mag ist bei Julias Geheimtipp richtig. Die beste und ehrlichste Currywurst in ganz Köln gibt es laut Julia bei Curry B. auf dem Willy-Millowitsch-Platz. Für den süßen Abgang vielleicht noch eine Kugel Eis? Bei Breda (Pfeilstraße 8) ist man bestens aufgehoben.